Budapest zwischen Märchenschloss, Gänsehaut und Lichtermeer! 🇭🇺
Tag 5: Ein Freitag voller Schönheit, bewegender Geschichte und unvergesslicher Momente
Budapest, du machst es uns wirklich nicht leicht, irgendwann wieder nach Hause zu fahren!
Unser Freitag begann mit einem echten Postkartenprogramm. Nach dem Start an unserer ungarischen Partnerschule ging es hinauf ins Budaer Burgviertel. Matthiaskirche und Fischerbastei – ein beeindruckender Anblick jagte den nächsten.
Spätestens beim Blick über die Donau auf das prachtvolle Parlament war klar: Budapest kann nicht nur Geschichte, sondern auch ganz großes Kino!
Zwischen Türmchen, Treppen und traumhaften Aussichten waren unsere Handykameras im Dauereinsatz. Der Speicherplatz wurde langsam knapp, die Begeisterung dagegen immer größer.
Am Nachmittag änderte sich die Stimmung.
Unser Besuch im Felsenhospital führte uns tief unter die Erde – und zugleich in eines der dunkelsten Kapitel der Geschichte. Dort, wo während des Krieges Menschen um ihr Leben kämpften, Verwundete versorgt wurden und Angst, Schmerz und Hoffnung dicht beieinanderlagen, wurde es auch bei uns still.
Plötzlich waren Krieg und Leid keine fernen Begriffe aus dem Geschichtsbuch mehr. Hinter jeder Geschichte standen Menschen: Menschen, die leben wollten, die ihre Familien vermissten, die Angst hatten und trotzdem Hoffnung bewahrten.
Das Felsenhospital war für uns mehr als ein Museumsbesuch. Es war eine eindringliche Mahnung, wie zerbrechlich Frieden ist – und wie kostbar jedes einzelne Menschenleben. Gerade in einer Zeit, in der Kriege auch heute noch das Leben unzähliger Menschen zerstören, hat uns dieser Ort besonders bewegt.
Unser Erasmus+ Projekt heißt CrossROOTs – Roots of Change. Heute wurde uns noch einmal bewusst, warum Begegnungen zwischen jungen Menschen aus verschiedenen Ländern so wichtig sind: Wir wollen ein Europa, in dem Menschen einander kennenlernen, statt gegeneinander zu kämpfen.
Und dann begann Budapest zu leuchten …
Nach diesem nachdenklichen Nachmittag erwartete uns am Abend ein Abschluss, den wir wohl so schnell nicht vergessen werden.
18:40 Uhr – Leinen los zur Donauschifffahrt!
Als die Dunkelheit über Budapest hereinbrach, verwandelte sich die Stadt in ein funkelndes Lichtermeer. Das beleuchtete Parlament spiegelte sich in der Donau, die Brücken strahlten und die prächtigen Gebäude entlang des Ufers sahen aus wie aus einem Märchen. Wir standen an Deck, staunten, fotografierten und genossen diesen besonderen Moment gemeinsam mit unseren ungarischen Freunden.
Und ausnahmsweise konnte selbst die beste Handykamera nicht einfangen, wie schön es wirklich war!
Unser Freitagsfazit
Ein Tag voller Gegensätze: Am Vormittag bewunderten wir die Schönheit Budapests, am Nachmittag begegneten wir den Schatten seiner Geschichte und am Abend erlebten wir die Stadt in ihrem schönsten Licht.
Wir haben heute nicht nur viel gesehen, sondern auch viel gefühlt und verstanden. Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Freundschaft kennt keine Grenzen. Und Europa lebt davon, dass wir einander begegnen. 🇩🇪🇭🇺🇪🇺
Mit diesem Gedanken und unzähligen funkelnden Erinnerungen im Gepäck ging ein ganz besonderer Freitag zu Ende.
Budapest, du hast uns heute zum Staunen gebracht, nachdenklich gemacht – und am Ende einfach verzaubert!
Von Müll zu Meisterwerken – unser Donnerstag in Budapest! 🇭🇺
Tag 4: Unterricht, kreative Kunstwerke, Herbstzauber und jede Menge Kultur!
Neuer Tag, neue Herausforderungen – und heute wurde sogar Müll zum Kunstwerk!
Unser Donnerstag begann an unserer ungarischen Partnerschule. Während einige von uns gedanklich vielleicht noch im Bett lagen, ging es schon wieder in den Unterricht. Deutsch, Englisch oder Spanisch standen auf dem Programm. Dabei konnten wir erneut erleben, wie der Schulalltag in Ungarn funktioniert.
Doch dann wurde es kreativ!
Mission: Aus Müll mach Kunst!
Bei unserem Upcycling-Workshop „From Waste to Art“ lautete die Herausforderung: Aus Materialien, die normalerweise im Müll landen würden, etwas Neues und Kreatives gestalten.
Klingt einfach? Nun ja … sagen wir mal so: Einige von uns entdeckten ungeahnte künstlerische Talente, andere stellten fest, dass Schere, Kleber und die eigene Vorstellungskraft Wunder verbringen!
Gemeinsam mit unseren ungarischen Partnern entstanden aus scheinbar wertlosen Materialien kleine Kunstwerke. Dabei wurde uns klar: Nicht alles, was nach Müll aussieht, gehört auch in die Mülltonne!
Und genau darum geht es bei unserem Erasmus+-Projekt CrossROOTs – Roots of Change: Nachhaltigkeit nicht nur theoretisch besprechen, sondern selbst ausprobieren, kreativ werden und neue Ideen entwickeln.
Herbstzauber und ein Platz voller Geschichte
Nach dem Mittagessen tauschten wir das Klassenzimmer gegen die Straßen Budapests.
Ein herbstlicher Spaziergang führte uns zum berühmten Heldenplatz (Hősök tere). Zwischen beeindruckenden Denkmälern, buntem Herbstlaub und jeder Menge Fotomotiven lernten wir Budapest von einer weiteren Seite kennen.
Natürlich wurde fleißig fotografiert. Schließlich müssen unsere Handys während dieser Erasmus+-Woche fast genauso viel leisten wie wir!
Ein Gegenstand – eine europäische Geschichte
Anschließend ging es ins Ethnographische Museum, wo uns ein Workshop erwartete.
Hier beschäftigten wir uns mit ungarischen Traditionen, kulturellem Erbe und der Frage, welche Geschichten Gegenstände über das Leben der Menschen erzählen können.
Passend dazu hatten wir unseren CrossROOTs-Lernauftrag „One Object – One European Story“ im Gepäck: Was erzählt ein Gegenstand über die ungarische Kultur? Gibt es etwas Vergleichbares in Deutschland? Und was verbindet eigentlich unsere beiden Länder?
Dabei merkten wir: Geschichte besteht nicht nur aus Jahreszahlen und berühmten Persönlichkeiten. Manchmal kann ein ganz alltäglicher Gegenstand erstaunlich viel erzählen.
Unterschiedliche Traditionen, unterschiedliche Wurzeln – aber mehr Gemeinsamkeiten, als man zunächst denkt!
Feierabend? Noch lange nicht!
Nach so viel Unterricht, Kunst und Kultur war unser Tag natürlich noch nicht vorbei.
Am Abend standen gemeinsame Aktivitäten mit unseren ungarischen Freunden auf dem Programm. Endlich einmal keine Arbeitsaufträge, keine Museumsfragen – einfach zusammen Zeit verbringen, reden, lachen und sich noch besser kennenlernen.
Und vielleicht ist genau das eines der schönsten Dinge an Erasmus+: Wir kommen aus unterschiedlichen Ländern, sprechen verschiedene Sprachen und verstehen uns trotzdem immer besser. Perfektes Englisch oder Deutsch ist dabei gar nicht so wichtig – manchmal reicht schon ein gemeinsames Lachen!
Unser Donnerstagsfazit
Unterricht, Müll mit künstlerischer Karriere, herbstliche Spaziergänge, spannende Kultur und jede Menge gemeinsame Erlebnisse.
Wir haben gelernt, dass Nachhaltigkeit kreativ sein kann, Geschichte mehr als trockene Theorie ist und Europa ein Stück näher zusammenrückt, wenn man es gemeinsam erlebt.
Ein weiterer Tag voller neuer Erfahrungen liegt hinter uns – und morgen wartet schon das nächste Budapest-Abenteuer! 🇩🇪🇭🇺
Tag 3: Von Englischunterricht, tierischen Gerüchen und jeder Menge Fotos
Auch heute starteten wir unseren Tag wieder gemeinsam in der Schule. Diesmal stand zuerst Englischunterricht auf dem Programm.
Danach tauschten wir das Klassenzimmer gegen etwas mehr Bewegung und machten uns gemeinsam mit unseren ungarischen Gastschülern auf den Weg in den Budapester Zoo. Dort gab es einiges zu entdecken... und manches nicht nur mit den Augen. In einigen Gehegen wurden definitiv auch unsere Nasen auf die Probe gestellt.
Nach unserem Rundgang war es Zeit für eine typisch ungarische Stärkung: Gemeinsam gab es Lángos (stabiler Snack).
Anschließend ging es weiter ins Selfie-Museum. Dort wurde ausprobiert, posiert und natürlich jede Menge fotografiert. Nach den eher klassischen Sehenswürdigkeiten der letzten Tage war das heute einmal eine ganz andere Seite von Budapest.
Mittlerweile verbringen unsere Schüler und ihre ungarischen Partner auch abseits unseres gemeinsamen Programms viel Zeit miteinander. Morgen heißt es dann: Kulturprogramm an. Budapest hat schließlich noch einiges, das wir noch nicht gesehen haben!
Tag 2: Von Chemie, Sternen, Pizza und den ersten Budapest-Highlights
Nach unserer ersten Nacht in den Gastfamilien hieß es heute Morgen: auf in die Schule!
Am Morgen bekamen wir einen ersten Einblick in ihren Schulalltag. Los ging es mit Chemieunterricht. Danach wartete eine kleine Überraschung auf uns: Die Schule hat eine eigene Sternwarte! Weiter ging es mit Deutschunterricht. Schon etwas ungewohnt, die eigene Sprache plötzlich aus der Perspektive derjenigen zu erleben, die sie als Fremdsprache lernen. Dann waren wir an der Reihe. Wir hielten unsere vorbereiteten Präsentationen und stellten unsere Region vor.
Nach so viel Schule war die Mittagspause mehr als verdient. Für die nötige Stärkung sorgte anschließend eine Runde Pizza. Manchmal sind es eben doch die einfachen Dinge.
Am Nachmittag ging es dann in die Budapester Innenstadt. Wir machten uns auf den Weg zum Parlament, spazierten am Donauufer entlang und besichtigten anschließend die St.-Stephans-Basilika. Dabei entstanden natürlich jede Menge Fotos und wir konnten Budapest zum ersten Mal gemeinsam mit unseren ungarischen Partnern erkunden.
Nach einem langen Tag ging es schließlich zurück in die Gastfamilien. Dort ließen wir den Abend ganz unterschiedlich ausklingen und hatten Zeit, noch ein bisschen mehr vom ungarischen Alltag kennenzulernen.
Unser Fazit nach Tag 2: viel Schule, viele neue Eindrücke, ein bisschen Chemie, einen Blick zu den Sternen, ganz viel Budapest – und natürlich Pizza. Langsam finden wir uns ein, lernen unsere Partner immer besser kennen und sind gespannt, was die nächsten Tage noch bringen.
Jó éjszakát aus Budapest!
Budapest, wir kommen! 🇭🇺
Tag 1: Von müden Augen, sportlichen Sprints und einem herzlichen Empfang
4:00 Uhr – der Wecker klingelt. Während normale Menschen noch tief und fest schlafen, beginnt für uns das Abenteuer Erasmus+. Um 5 Uhr geht es los zum Bahnhof und um 6:05 Uhr sitzen wir endlich im EC Richtung Budapest. Die Vorfreude ist groß, das Schlafdefizit allerdings auch.
Unser Zug entscheidet sich für eine besonders gemütliche Reisegeschwindigkeit. Schneckentempo statt Europareise im Expressmodus!
Mit einer Stunde Verspätung erreichen wir Prag. Dort erleben wir das erste große Highlight: die Anzeigetafel! Gespannt warten wir auf die Bekanntgabe unseres Anschlussgleises. Die Minuten vergehen, die Spannung steigt. Sechs Minuten vor Abfahrt fällt endlich die Entscheidung.
Und plötzlich wird aus unserem Erasmus+-Projekt ein Sportwettkampf mit Gepäck! Der eine mit mehr, der andere mit weniger – aber alle mit demselben Ziel: den Zug erwischen!
Außer Atem erreichen wir den Bahnsteig. Und was passiert? Wir warten. Natürlich. Unser Anschlusszug hat ebenfalls Verspätung. Immerhin fühlen wir uns sofort wie zu Hause. 😅
Auch auf den nächsten siebeneinhalb Stunden Richtung Budapest gelingt es der Bahn nicht, die Verspätung aufzuholen. Aber wir nehmen es mit Humor – schließlich haben wir heute schon gelernt, dass Geduld eine wichtige europäische Kompetenz ist!
Und weil Erasmus+ mehr ist als Reisen und Sightseeing, wurde unterwegs sogar gearbeitet! Im Zug beschäftigten wir uns mit unseren CrossROOTs Lernaufgträgen. In Gruppen organisierten wir unsere Lernaufträge für die kommenden Tage, verteilten Aufgaben und überlegten, wie wir gemeinsam mit unseren ungarischen Partnern Nachhaltigkeit, Kultur und den Alltag in Budapest erforschen wollen.
Vom Artenschutz im Zoo über nachhaltigen Konsum im WestEnd bis zum Upcycling und europäischen Kulturerbe – es gibt einiges zu entdecken und für unser gemeinsames digitales CrossROOTs-Magazin festzuhalten.
Projektmanagement bei Zugverspätung – wenn das keine Erasmus+-Kompetenz ist!
Ganz nebenbei trainierten wir also schon Selbstständigkeit, Teamarbeit und Organisation. Und das alles bei gelegentlich schwankendem WLAN und reichlich Zuggeruckel.
Je näher wir Budapest kommen, desto größer wird die Aufregung. Wie werden unsere Gastfamilien sein? Werden wir uns verstehen? Was erwartet uns?
Doch kaum angekommen, sind alle Sorgen wie weggeblasen. Unsere ungarischen Gastfamilien empfangen uns unglaublich herzlich. Aus Nervosität wird Freude, aus fremden Gesichtern werden die ersten vertrauten Menschen.
Unser Fazit nach Tag 1: Wenig Schlaf, viel Verspätung, ein ungeplantes Sprinttraining, erste erledigte Projektarbeit und ganz viel Herzlichkeit. ❤️
Budapest, wir sind da! Und morgen heißt es: neuer Tag, neue Herausforderungen! 🇩🇪🇭🇺
CrossROOTs – Roots of Change | Delitzsch × Budapest | 02.–08. November 2026Dieses Projekt wird durch das EU-Programm Erasmus+ gefördert.
Team Budapest:
Cassandra, Hannah, Lydia, Megan, Michelle, Mila, Niklas, Noah, Oskar, Pia, Sophia und Sunny
In Begleitung von Frau Genscher und Frau Kapitza
Abfahrt All on board Ankunft in Budapest um 18:51 Uhr Herzliche Begrüßung Die ungarischen Kolleginnen Judit und Vera Erste Gespräche Chemieunterricht Sternwarte Vorbereitung der Präsentation Vorbereitung Pause Präsentation Deutschunterricht
Frau Kapitza und ihre Fischstäbchen Happy Auf Diät Fast & Furious Suchbild Herbststimmung im Zoo Ride or die Snack Queens Langos Time
Kunstwerke Ein Alligator im Naturparadies – wo Schönheit auf stille Zerstörung trifft. Eine bunte Welt in Gefahr Im Sonnenlicht - ein stiller Traum von Freiheit Ein Blütenmeer voller Freundschaft Weihnachtszauber Helden auf dem Heldenplatz Herbststimmung Herbstsonne, gute Laune, Erasmus+ Geschichte mal anders Alte Schätze, junge Entdecker Kulturdetektive im Einsatz
Budaer Bergviertel Mathiaskirche Königliche Kulisse, europäische Freundschaft Märchenhafte Türme der Fischerbastei Beeindruckende Farbenpracht Budapest zu Füßen – ein Panorama zum Verlieben Über den Dächern der Stadt – die Donau verbindet Ein Zuhause für Geschichten und Wissen – Budapests Nationalbibliothek Markthalle: Von Souvenirs bis Spezialitäten – hier gibt’s einfach alles! Elisabethbrücke und Matild-Palast – Budapests elegante Seite Burgviertel im Lichterglanz Magisches Parlament