Logo Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium

Christian-Gottfried-Ehrenberg-Gymnasium

Vorschaubild zu Weimarfahrt
Weimarfahrt
Zwei Leistungskurse auf kultureller Reise

Bericht "Weimarfahrt" von Serin A. und Maya F.



Eine Stadt voller Geschichte, ein Tag voller Eindrücke und wir mittendrin. So begann unsere Exkursion nach Weimar. Früh am Morgen startete unser Kurs mit dem Bus. Nach zwei Stunden Fahrt rollten wir dann auch schon durch die Straßen der eindrucksvollen Stadt. Während draußen historische Gebäude und enge Gassen vorbeizogen, stieg unsere Spannung immer mehr, denn jetzt begann der Teil des Tages, auf den wir alle gewartet hatten.

Zuerst liefen wir als große Gruppe gemeinsam zum Marktplatz von Weimar. Ab dort konnten wir dann in kleinen Gruppen eigenständig die Stadt besichtigen. Während die einen zuerst Goethes Wohnhaus besuchten, in welchem man durch original eingerichtete Räume einen Eindruck davon bekam, wie Johann Wolfgang von Goethe lebte und arbeitete. Die Mischung aus persönlichen Gegenständen und historischer Atmosphäre machte den Besuch besonders interessant.

Andere zog es direkt in den großen Park an der Ilm, der sich wie ein grünes Band durch Weimar zieht. Dort konnte man zwischen alten Bäumen spazieren, versteckte Wege entdecken und einfach die besondere Ruhe des Parks genießen. In diesem konnte man außerdem Goethes Gartenhaus finden, welches eine besondere und idyllische Stimmung aufwies.

Wieder andere nutzten die Zeit, um die Innenstadt zu erkunden, durch kleine Gassen zu laufen oder was Leckeres zu essen und die Atmosphäre der Stadt auf sich wirken zu lassen. Besonders auffällig waren die vielen kleinen Cafés und liebevoll gestalteten Geschäfte, die der Stadt ein gemütliches, einladendes Aussehen verliehen. Überall traf man auf Geschichte, die die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet.

Ein weiterer wichtiger Ort war das Wohnhaus von Friedrich Schiller. Dort bekam man einen Eindruck vom Leben und Wirken eines weiteren großen Dichters der Weimarer Klassik. Seine Werke und sein Einfluss auf die deutsche Literatur wurden dort besonders deutlich, was den Besuch sehr eindrucksvoll machte.

Nachdem jeder auf seine eigene Art und Weise die Stadt besichtigte, verließen wir Weimar wieder um pünktlich 16:00 Uhr und traten die Rückfahrt an. Im Bus wurde es schnell ruhiger – viele waren müde, andere ließen einfach die Eindrücke des Tages noch einmal auf sich wirken oder lernten für die kommende Klausur.

Gegen circa 18 Uhr kamen wir schließlich wieder in Delitzsch an.

Am Ende bleibt Weimar als Stadt in Erinnerung, in der Geschichte nicht nur erzählt, sondern überall spürbar wird. Zwischen Goethe, Schiller, dem Park an der Ilm und den alten Straßen entsteht ein besonderer Eindruck – als würde die Vergangenheit dort noch immer leise weiterleben.